Projekte

Zwölf Modellregionen, zwei Transferwerkstätten und ein neues Schulungsprogramm: Bilanz des ersten Projektjahres

Seit dem Auftakt der Initiative Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken im Juni 2024 hat sich das Vorhaben dynamisch entwickelt. Ziel der Initiative ist es, tragfähige Fördermittelstrukturen in Modellregionen aufzubauen, sie bei konkreten Förderanträgen zu begleiten und das Fördermittelmanagement zu verstetigen. Hierdurch sollen strukturschwache Regionen befähigt werden, effektiver und mehr Fördermittel zu beantragen und umzusetzen.

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Interreg BSR bewilligt acht neue Project Platforms

Am 4. und 5. März 2025 genehmigt das Monitoring Committee des Interreg Ostseeprogramms acht neue Project Platform Projekte und kündigt einen zweiten Aufruf zur Projekteinreichung für 2025 an!

© Interreg BSR

Im ersten Aufruf des Interreg Ostseeprogramms zu „Operationen von strategischer Bedeutung“ wurden die mit Spannung erwarteten Entscheidungen auf der Sitzung des Monitoring Committees am 04-05. März in Helsinki gefällt. Acht aus insgesamt 23 eingereichten Anträgen wurden genehmigt! Damit wurden 7,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und 80.000 Euro aus der norwegischen nationalen Kofinanzierung für die Projektplattformen bereitgestellt.

Wir gratulieren den GewinnerInnen und freuen uns, dass wir mit einer Auswahl der von REM begleiteten Ostseeprojekte in den Projektplattformen vertreten sind.

Die ausgewählten Projektplattformen decken eine große Bandbreite an Themen ab: von der Handhabung gefährlicher Stoffe, der Stärkung der Resilienz von Küstenregionen durch die Verbesserung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens über die Förderung regenerativen Tourismus und effizienter urbaner Mobilität bis hin zur Unterstützung von Energiegemeinschaften sowie der Kreativwirtschaft und dem Kulturbereich.

Projektplattformen tragen wesentlich zur Verwirklichung der Programmziele bei und ermöglichen die Bündelung von Ergebnissen aus Projekten des Interreg-Ostseeraumprogramms und anderen Förderprogrammen, um eine größere Wirkung zu erzielen. Diese einzigartigen Möglichkeiten, Synergien zu schaffen, den Wissensaustausch zu fördern und politische Wirkung zu erhöhen, gehören zu den Hauptgründen, warum Projektplattformen als Operationen von strategischer Bedeutung eingestuft werden. Die Projektplattformen bieten eine einzigartige Gelegenheit für 71 Partner, grenzüberschreitend, sektorübergreifend, auf verschiedenen Regierungsebenen und mit verschiedenen Fonds zusammenzuarbeiten – mit einer ausgewogenen Vertretung von Partnern aus den Programmländern.

Ein neuer Projektaufruf steht bevor!
Mit der Auswahl neuer Projektplattformen ist das Projektportfolio des Programms auf insgesamt 115 Projekte angewachsen. Um noch offene und neue Herausforderungen anzugehen, wird en zweiter Projektaufruf für Projektplatttformen voraussichtlich im Mai 2025 erwartet!

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Projektentwicklung im 4ten Aufruf des Interreg Nordseeprogramms

CircleBIM startet durch: Transformation des zirkulären Bauens in der Nordseeregion – REM Consult unterstützt die HafenCity Universität Hamburg als Lead Partner im Interreg Nordseeprogramm

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Startschuss für CircleBIM: Innovatives Bauprojekt mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft genehmigt

Wir freuen uns, die Genehmigung des Projekts CircleBIM im Rahmen des Interreg-Nordseeprogramms 2021–2027 bekannt zu geben. REM Consult hat die HafenCity Universität Hamburg (HCU) erfolgreich als Lead Partner bei der Entwicklung und Einreichung des Antrags in der Priorität „Robust & Smart Economies“ unterstützt. Das Projekt wurde im Mai 2024 bewilligt und startete offiziell mit dem Kick-off-Event im November 2024 an der HCU. Die Projektlaufzeit erstreckt sich bis April 2028.

Herausforderungen im Bausektor

Der Bau- und Gebäudesektor zählt im Nordseeraum zu den größten Verursachern von Abfall und Ressourcenverbrauch. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, setzen immer mehr Städte und Regionen auf nachhaltiges und zirkuläres Bauen. Trotz ambitionierter Ziele bleiben entsprechende Planungs- und Bauprozesse bislang oft ineffizient, schwer skalierbar und kaum übertragbar.

Ein wesentlicher Grund: Verwaltung, Planung und Informationsmanagement erfolgen häufig in isolierten sektoralen Strukturen. Gleichzeitig mangelt es im öffentlichen Sektor an Datengrundlagen und fachlicher Expertise, um zirkuläre Prozesse effizient zu steuern.

Zielsetzung und Ansatz von CircleBIM

CircleBIM adressiert diese Herausforderungen durch die gezielte Anwendung und Weiterentwicklung von Building Information Management (BIM) in zirkulären Bauprozessen. Zentrales Ziel ist die Entwicklung eines praxisorientierten CircleBIM Frameworks für kreislauforientierte Planung und Umsetzung von Bauprojekten im öffentlichen Sektor.

Im Mittelpunkt stehen dabei sechs Lokale Partnerschaften für zirkuläres Bauen (Local Circular Construction Partnerships – LCCPs), die in Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Schweden Pilotprojekte umsetzen. Diese Pilotprojekte demonstrieren zirkuläre Bauprinzipien in der Praxis – unter Anwendung digitaler Planungswerkzeuge wie BIM.

Begleitend entwickeln die LCCPs regionale Aktionspläne, die die Ergebnisse auf lokaler Ebene verankern. Über eine gemeinsame Nordsee-weite Strategie wird der transnationale Wissenstransfer sichergestellt – im Einklang mit den Zielen des EU Green Deal, der Industriestrategie, der Innovationsagenda und des Neuen Europäischen Bauhauses.

Ein starkes Konsortium für nachhaltige Innovation

Das Projekt vereint 13 Partnerorganisationen aus sieben Ländern:

  • Lead Partner: HafenCity Universität Hamburg (DE)
  • LCCPs: IGEMO & Embuild Vlaanderen (BE), Provinz Overijssel & Welbions (NL), BUILDERS – Hochschule für Bauwesen (FR), Gemeinde Middelfart (DK), Gemeinde Arvika & Sustainacon Sweden AB (SE)
  • Wissens- und Fachpartner: Buro de Haan, Saxion University of Applied Sciences (NL), University College of Northern Denmark (DK)
  • Weiterer Projektpartner: Bezirksrat von Møre og Romsdal (NO), der seine Erfahrungen einbringt und von den LCCPs lernt

Gemeinsam bringen die Partner ihre Expertise in Architektur, Bauwesen, IT, kommunaler Verwaltung und Projektinnovation ein.

Das Projekt CircleBIM wird kofinanziert durch das Interreg Nordseeprogramm 2021–2027 der Europäischen Union. Die HafenCity Universität Hamburg erhält zudem zusätzliche Mittel vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Rahmen des Bundesprogramms für transnationale Zusammenarbeit.

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Auftakt der Initiative „Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken“

Am 05.06.2024 fand die digitale Auftaktveranstaltung der Initiative Absorptionsfähigkeit von Fördermitteln in strukturschwachen Räumen stärken statt. Ziel ist es, tragfähige Fördermittelstrukturen in Modellregionen aufzubauen, sie bei konkreten Förderanträgen zu begleiten und das Fördermittelmanagement zu verstetigen. Hierdurch sollen strukturschwache Regionen befähigt werden, effektiver und mehr Fördermittel zu beantragen und umzusetzen.

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Projektentwicklungen im 3ten Aufruf des Interreg Ostseeprogramms

REM Consult drückt die Daumen für Projektanträge im dritten Call des Interreg Ostseeprogramms.

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Projekte im Interreg Europe Programm bewilligt

Wir freuen uns über die Bewilligung des Projekts UrbCitizenPower im Rahmen des zweiten Calls des Interreg Europe Programms. REM Consult hat den Lead-Partner, die Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein, erfolgreich bei der Projektentwicklung und Antragstellung in der Priorität 5 „A Europe closer to Citizens“ unterstützt. Das Förderprogramm Interreg Europe hat diesen Antrag im Dezember 2023 bewilligt. Dürfen wir auch Sie bei ihrer Projektidee unterstützen, zum Beispiel im dritten Call, der im Juni 2024 endet?

Europäische Städte sind Zentren der Innovation und Entwicklung, gleichzeitig konzentrieren sich in ihnen die sozialen, ökonomischen sowie ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Um Städte lebenswert und resilient zu gestalten, besteht dringender Handlungsbedarf nach innovativen Lösungen für komplexe urbane Herausforderungen und Transformationen (z. B. grüner oder digitaler Wandel). UrbCitizenPower fokussiert sich auf die Zivilbevölkerung als treibende Kraft für positive Veränderungen, um die Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationsprozesse anzugehen.

Das Projekt zielt darauf ab, Bürger:innen zu befähigen, um eigenständig aktiv zu werden und sich in wichtigen, aktuellen gesellschaftlichen Themen zu engagieren. Indem die Agency (Handlungsfähigkeit) der Bürger:innen gesteigert wird, strebt das Projekt danach, das größte Potenzial regionaler Entwicklung auszuschöpfen: die kollektive Innovationskraft des Individuums. Mit Agency, bzw. Handlungsfähigkeit wird hier die Position des Individuums innerhalb der Gesellschaft beschrieben. Handlungsfähig ist, wer über die notwendige Macht und die Ressourcen verfügt, um sein volles Potenzial auszuschöpfen.

Wir freuen uns über die Bewilligung des Projekts UrbCitizenPower – Empower citizens for agency as driver for change in cities im Rahmen des zweiten Calls des Interreg Europe Programms. Das für vier Jahre laufende Projekt ist eins von 78 bewilligten Projekten bei 146 eingereichten Projektanträgen im zweiten Call des Interreg Europe Programms. Wir gratulieren allen Projektpartner:innen und wünschen dem Konsortium viel Erfolg bei der Umsetzung von UrbCitizenPower.

Der dritte Interreg Europe Call für Projektanträge wird vom 20. März bis zum 7. Juni 2024 öffnen. Wenn Sie im dritten Call des Interreg Europe Programms oder im Rahmen anderer Förderprogramme von unserer Expertise profitieren möchten, kontaktieren Sie uns einfach. Weitere Informationen zum Thema Projektentwicklung finden Sie hier.

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