Best Agers – Potenziale der Älteren nutzen

Viele der über 55-jährigen sehen sich selbst in den „besten Jahren“. Wie kann man ihre Potenziale für die Wirtschaft und Gesellschaft besser nutzen?

Die Auswirkungen des demographischen Wandels, gekennzeichnet durch einen Rückgang der Geburtenrate bei zunehmender Lebenserwartung, sind im Ostseeraum besonders stark zu spüren. Verstärkt werden sie noch durch die Abwanderung der jungen Bevölkerung aus den strukturschwachen Regionen in die Städte. Doch der demographische Wandel bietet auch Chancen!

Die so genannten „Best Agers“ – im Projekt definiert als ältere Arbeitnehmer und Senioren über 55 – sind heute gesünder, besser ausgebildet und finanziell unabhängiger als je zuvor. Dadurch sind sie in der Lage, länger im Berufsleben zu bleiben oder ihr Wissen und ihre Erfahrungen in freiwilliges Engagement umzusetzen. Im Projekt „Best Agers“ sollte dieses Potential zur Verbesserung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Städte und Regionen des Ostseeraums nutzbar gemacht werden. Der Schwerpunkt lag dabei auf den Arbeitsfeldern Wirtschaft und Bildung.

Best Agers wurde im 2. Call des Interreg-Ostseeraumprogramms 2007-2013 im September 2009 als strategisches Projekt genehmigt. Einzelne Projektmodule wurden zusätzlich durch das Bundesprogramm Transnationale Zusammenarbeit kofinanziert.

Aus Best Agers heraus entstand ein Anschlussprojekt mit dem Titel „Best Agers Lighthouses“. In diesem Projekt wurde der Aspekt des alter(n)sgerechten Personalmanagements (age management) vertieft.

Foto: Perspektive Media / Best Agers Project

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Hauke Siemen