EmpInno Monitor S3 – RIS3-Monitoring verbessern

Im Interreg-Ostseeprojekt EmpInno Monitor S3 werden neue Ansätze ausprobiert, wie die Umsetzung von regionalen Innovationstrategien (RIS3) besser überwacht und evaluiert werden kann.

EmpInno Monitor S3 basiert auf dem Vorgängerprojekt EmpInno. Neun Partnerorganisationen aus sechs Ländern des Ostseeraums arbeiten zusammen und pilotieren innovative Elemente, wie das Monitoring von regionalen Innovationsstrategien (RIS3 = regional innovation strategies for smart specialisation) besser gelingen kann.
Regionale Innovationsstrategien umzusetzen ist komplex, da sie eine Vielzahl an Instrumenten, Maßnahmen sowie beteiligten Akteuren beinhalten. Ihre Umsetzung zu beobachten und zu evaluieren ist ein nicht minder anspruchsvolles Feld, in dem viele Regionen und Länder noch großes Lernpotenzial haben. Solche innovativen Monitoring-Elemente umfassen zum Beispiel: (1) eine stärkere Einbeziehung qualitativer Informationen, (2) das Verwenden digitaler Instrumente zum Einholen von Meinungen der Zielgruppen (z.B. Unternehmen) sowie (3) das zunehmende Einbinden von Stakeholdern in den RIS3 Monitoring-Dialog.

Um mit dieser Pilotierung eine dauerhafte Verbesserung der Monitoring-Systeme zu erreichen, stimmen sich die Partner mit ihren regionalen und nationalen Ministerien ab, die für die jeweilige Innovationsstrategie verantwortlich sind. Gemeinsam integrieren sie die neuen Elemente langfristig in die entsprechenden Monitoring-Systeme. Mit EmpInno Monitor S3 entwickeln die verantwortlichen Ministerien bessere Möglichkeiten, um die Ergebnisse ihrer innovationspolitischen und wirtschaftsfördernden Maßnahmen zu messen und diese bei Bedarf anzupassen.

EmpInno Monitor S3 wurde von REM Consult gemeinsam mit dem Konsortium und der Lead Partnerin, der Gesellschaft für Wirtschafts- und Technologieförderung Rostock mbH, entwickelt. Darüber hinaus unterstützt REM Consult das Konsortium im Projekt- und Finanzmanagement und in der Öffentlichkeitsarbeit. EmpInno Monitor S3 wird als sogenanntes „Extension Stage Project“ durch das Interreg-Ostseeprogramm ko-finanziert