MORPHEUS – Pharmazeutische Spurenstoffe

Die Gewässerqualität im Ostseeraum wird zunehmend durch pharmazeutische Spurenstoffe beeinträchtigt. MORPHEUS entwickelt in vier Modellregionen Ansätze, dieser Entwicklung entgegen zu wirken.

Die MORPHEUS-Partner (Model Areas for Removal of Pharmaceutical Substances in the South Baltic) arbeiten in vier Modellregionen in Deutschland, Schweden, Litauen und Polen daran, dass die Einträge pharmazeutischer Spurenstoffe reduziert, und auf diese Weise die Gewässerqualität verbessert wird.

Das Projekt basiert auf verschiedenen Studien, die auf die Ursprünge der aktuellen Problematik eingehen und auch mögliche technische Ansätze zur Bekämpfung der Schadstoffe aufzeigen.

Im Rahmen des Projekts werden für Betreiber und Mitarbeiter von Kläranlagen, sowie für Entscheidungsträger in den Modellregionen Schulungen angeboten und Handlungsempfehlungen ausgearbeitet. Zusätzlich soll die Bevölkerung auf die Problematik der Arzneimittelentsorgung aufmerksam gemacht werden, um so schon beim Ursprung der Verschmutzung anzusetzen. Das Projekt hat ein Budget von 1,5 Millionen Euro und ist Teil der Policy Area „Hazards“ der europäischen Strategie für den Ostseeraum.

© Erland Björklund