Projekte

Webinar zum Förderhandbuch für das Weltnaturerbe Wattenmeer

Der Wadden Sea Funding Guide – entwickelt von REM Consult in Kooperation mit Dr. Cormac Walsh – gibt einen umfassenden Überblick über Fördermöglichkeiten speziell für Projekte mit Bezug zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. In einem webinar werden die wesentlichen Inhalte der zugrunde liegenden Analyse vorgestellt.

Der Wadden Sea Funding Guide* unterstützt die trilaterale Partnerschaft zur Förderung des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer bei der Suche und Akquise geeigneter nationaler und internationaler Fördermöglichkeiten. Ein besonderer Fokus wird auf solche Themen und zugehörige Fördermöglichkeiten gelegt, die in engem Zusammenhang mit der trilateralen Partnerschaft stehen: Naturschutz, nachhaltige Regionalentwicklung, internationale Zusammenarbeit, Bildung und Interpretation sowie Governance und Markenmanagement des Weltnaturerbes.

*Die Publikation entstand im Rahmen des Interreg Nordsee Projekts PROWAD Link im Auftrag der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und mit Unterstützung des Gemeinsamen Wattenmeersekretariats.

In einem webinar vom 23. Juni 2022 werden die wesentlichen Inhalte des Funding Guides vorgestellt, potentielle Übereinstimmungen zwischen Fördermöglichkeiten und thematischen Schwerpunkten der trilateralen Partnerschaft erörtert, und praktische Hinweise zur Entwicklung von Projekten gegeben.

Sie suchen eine individuelle Beratung rund um Fördermittel für Ihre Organisation? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Weitere Informationen

Wadden Sea Funding Guide in unserer Projektdatenbank
Unsere Services für Suche, Akquise und Management von Fördermitteln: Projektentwicklung, Projektmanagement, Finanzmangement

Ein lebhaftes Projektentwicklungs-Frühjahr

Im ersten Halbjahr hat das REM-Team Projektanträge für Konsortien in den Förderprogrammen Horizon Europe, Interreg Baltic Sea Region, Interreg Europe, Interreg North Sea Region, Creative Europe und Interreg Deutschland-Danmark unterstützt. Dürfen wir auch Sie bei Ihrer Projektidee unterstützen?

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VASAB-Vision 2040 – Ostseeweiter Online-Workshop erfolgreich durchgeführt

Der deutsche VASAB-Vorsitz lud am 16. Mai 2022 zu einem Online- Stakeholder-Workshop im Zuge der Aktualisierung der VASAB-Langzeitperspektive für die territoriale Entwicklung des Ostseeraums (Long-Term Perspective for the Territorial Development of the Baltic Sea Region, LTP) ein. Im Rahmen des Workshops wurde u.a. erörtert, welche Auswirkungen die aktualisierte Vision vor Ort haben könnte. Ziel war es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie verschiedenste Institutionen zur Umsetzung beitragen können. Ein weiteres Thema für den Workshop war die Rolle von VASAB in der EU-Strategie für den Ostseeraum (EUSBSR).

Rund 40 Akteure nahmen an der Online-Veranstaltung teil, die REM Consult in Koordination mit dem deutschen VASAB-Vorsitz und dem VASAB Sekretariat vorbereitete, moderierte und dokumentierte. Die Ergebnisse des Workshops zum Entwurf der Vision 2040 sind auf der VASAB-Website verfügbar: https://vasab.org/wp-content/uploads/2022/05/Minutes-of-VASAB-Stakeholder-Workshop-on-draft-VASAB-Vision-2040-on-16-May-2022.pdf

Die Stakeholder-Konsultationen für den Entwurf der VASAB Vision 2040 sind noch offen und schriftliche Rückmeldungen sind per Online-Umfrage oder per E-Mail bis zum 15. Juli willkommen.

Das Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat ein Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) aufgesetzt, welches den Prozess der Neufassung der LTP begleitet und Akteure, die zur modellhaften Umsetzung beitragen können, einbinden soll. Im Rahmen dieses MORO unterstützt das Projektteam von REM Consult den deutschen Vorsitz bei seinen Vorhaben. Weitere Informationen zum MORO finden Sie hier.

Förderhandbuch für das Weltnaturerbe Wattenmeer – jetzt online

Die Suche nach geeigneten Fördermitteln sowie deren Akquise kann ein komplexer und zeitaufwendiger Prozess sein. Eine neue systematische Analyse von REM Consult in Kooperation mit Dr. Cormac Walsh gibt nun einen umfassenden Überblick über Drittmittelmöglichkeiten speziell für Projekte mit Bezug zum UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer.

Der Wadden Sea Funding Guide soll das breite Spektrum der an der trilateralen Partnerschaft zur Förderung des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer beteiligten Organisationen und Akteure bei der Nutzung nationaler und internationaler Fördermöglichkeiten unterstützen und dabei die zunehmende Komplexität der Förderlandschaft reduzieren. Die Publikation entstand im Rahmen des Interreg Nordsee Projekts PROWAD Link im Auftrag der Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer und mit Unterstützung des Gemeinsamen Wattenmeersekretariats.

Das Förderhandbuch umfasst fünf Themen, die in engem Zusammenhang mit der trilateralen Partnerschaft stehen: Naturschutz, nachhaltige Regionalentwicklung, internationale Zusammenarbeit, Bildung und Interpretation sowie Governance und Markenmanagement des Weltnaturerbes. Basierend auf diesen Themen und in Übereinstimmung mit den Fördermittelspezifischen Voraussetzungen der Partnerschaft wurden potentielle europäische sowie nationale Förderprogramme und Finanzierungsmittel analysiert und in Steckbriefartige Zusammenfassungen der jeweiligen Fördermöglichkeiten sowie einem generellen Matching mit den Schwerpunktthemen der Partnerschaft überführt. Der Überblick enthält Informationen zu relevanten Interreg-Programmen, Horizont Europa, Life, Erasmus+, EMFAF und ELER, sowie zahlreichen nationalen und subnationalen Finanzierungsmöglichkeiten in Dänemark, den Niederlanden und Deutschland.

Darüber hinaus werden für vier spezifische Themen – nachhaltiger Tourismus, Energiewende, Anpassung an den Klimawandel und ökologische Korridore – Szenarien erörtert, die mögliche Übereinstimmungen zwischen den Programmprioritäten und potenziellen Projektziele und -aktivitäten der trilateralen Partnerschaft aufzeigen.

Visionen and Strategien für eine bessere Zukunft im Ostseeraum – neu aufgesetzt!

Visionen sind ein mächtiges Instrument, da sie ein erstrebenswertes Bild der Zukunft definieren, das von Menschen geteilt wird, die einen wünschenswerten Wandel für die nächsten Generationen herbeiführen wollen. In der Ostseeregion hat sich VASAB dieser Aufgabe verschrieben und tut das seit nunmehr 30 Jahren. Deutschland hat turnusmäßig den Vorsitz im Jahr 2022 übernommen. Wichtige Aufgaben stehen bevor und das zuständige Bundesministerium wird bei seiner Arbeit von REM Consult begleitet.

Von Januar 2022 bis Juni 2023 wird der deutsche Vorsitz der Kooperation der Raumordnungsministerien im Ostseeraum (Vision and Strategies around the Baltic Sea, VASAB) vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen wahrgenommen. In diesem Zeitraum sollen unter anderem die langfristige Raumordnungsperspektive für den Ostseeraum – genannt Long-Term Perspective for the Territorial Development of the Baltic Sea Region (LTP) – neu gefasst sowie die Rolle von VASAB in der EU-Ostseestrategie neu definiert werden.  Mit der Neufassung der LTP will VASAB sich den Herausforderungen des fortschreitenden 21. Jahrhunderts stellen und für eine sichere, prosperierende und nachhaltige panregionale Entwicklung im Ostseeraum den perspektivisch-visionären Rahmen bieten.

Im Rahmen des Vorsitzes der Bundesrepublik Deutschland von VASAB soll eine Reihe von Stakeholder-Workshops stattfinden. Der erste nationale VASAB Workshop fand am 7. April 2022 in den Liegenschaften des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung in Berlin statt. Am 16. Mai 2022 folgte ein internationaler Online-Workshop, der sich mit der Anwendbarkeit der LTP im ostseeweiten Kontext sowie der Rolle VASAB’s für eine nachhaltige, grenzüberschreitende Raumordnung in der Ostsee beschäftigte. Ein weiterer Workshop für Stakeholder im deutschen Teil der Ostsee ist für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant. Mitte 2023 plant der Vorsitz eine internationale Konferenz zu veranstalten, auf der die LTP offiziell von den für Raumordnung zuständigen Ministerien verabschiedet und die Ergebnisse des LTP-Update-Prozesses der ostseeweiten Fachöffentlichkeit präsentiert werden sollen.

Das Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat ein Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) aufgesetzt, welches diesen Prozess begleitet und Akteure, die zur modellhaften Umsetzung der LTP beitragen können, einbinden soll. Im Rahmen dieses MORO unterstützt das Projektteam von REM Consult den deutschen Vorsitz bei seinen Vorhaben. Eines der Ziele ist es zu prüfen, ob und wie sich die erneuerte LTP insbesondere im deutschen Teil des Ostseeraums anwenden lässt. Gleichzeitig sollen relevante Stakeholder identifiziert werden, die zur Umsetzung der LTP beitragen können. Dabei prüft das Projektteam unter anderem, welche Möglichkeiten die transnationalen und grenzübergreifenden Interreg-Programme im Ostseeraum für die Umsetzung der LTP-Ziele in konkreten Projekten bieten. Darüber hinaus soll die Rolle von VASAB als Politikbereichskoordinator und Impulsgeber für die Raumordnung im Rahmen der EU-Strategie für den Ostseeraum erörtert und weiterentwickelt werden.

Impressionen vom Workshop am 7. April 2022, ©REM Consult

Es tut sich was bei REM Consult…

Das Jahr 2022 beginnt bei REM Consult mit einigen Änderungen: Am 1. März 2022 ist aus der Partnerschaftsgesellschaft REM Consult Lang + Partner die REM Consult GmbH geworden. Der Gründer und langjährige Mitinhaber Markus Lang zieht sich nach 18 Jahren aus dem Unternehmen zurück, bleibt uns aber weiterhin freundschaftlich und kollegial verbunden. Die REM Consult GmbH hat ihren Sitz an der Alster in Hamburg und wird vom bisherigen zweiten Partner Hauke Siemen als geschäfsführender Gesellschafter weitergeführt. Ansonsten bleibt aber alles beim Alten, und wir freuen uns sehr darauf, die Zusammenarbeit mit unseren Auftraggebern und Projektpartnern fortzusetzen und spannende neue Projekte zu initiieren.

Leider hat uns zum Jahresende auch unser verdientes und talentiertes Team-Mitglied Jakob Marcks verlassen. Jakob will sich beim Goethe-Institut in Prag neuen Herausforderungen stellen und sich der Fertigstellung seiner Doktorarbeit wimden. Wir danken ihm von ganzen Herzen für seinen Einsatz in Projekten wie MAMBA, SEMPRE Accelerators und Area21 und die tolle Zusammenarbeit. Jakob, you will be missed!

Frohe Feiertage und ein gutes Jahr 2022

Wir, das gesamte Team von REM Consult, möchten uns für Ihre Treue im – pandemiebedingt nicht ganz einfachen – Jahr 2021 bedanken. Gemeinsam mit unseren Auftraggebern haben wir mehrere Projekte erfolgreich abgeschlossen. Dazu gehören auch einige langjährige Projekte, die wir mit verschiedenen Erweiterungen teilweise mehr als fünf Jahre begleitet haben – so wie SEMPRE oder EmpInno. Gleichzeitig freuen wir uns auf die anbrechende Förderperiode. Für das neu aufgelegte Interreg-Ostseeprogramm bereiten wir derzeit verschiedene Projekte im Kultur- und Energiebereich vor. Darüber hinaus arbeiten wir momentan an Projektentwicklungen für Horizon Europe, Creative Europe und ERASMUS+, auf deren Genehmigung wir im neuen Jahr hoffen.

Vom 24.12. bis 02.01. sind wir in der Weihnachtspause. Ab dem 3. Januar 2022 sind wir wieder für Sie da und freuen uns auf spannende neue und altbekannte Projekte im kommenden Jahr.

Interreg Ostsee: Was ist neu? Wann geht es los?

Nach langen Verhandlungen zwischen EU-Kommission, Förderprogramm und Mitgliedsstaaten gibt es nun konkrete Details zum neuen Interreg-Ostseeprogramm bis 2027 – inklusive erster Deadlines. Das neue Programm bietet interessante inhaltliche Schwerpunkte und einige administrative Vereinfachungen für Antragstellende, aber auch neue Herausforderungen für das Projektdesign.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte hat das neue Programm?

Das neue Programm gliedert sich in vier Prioritäten (siehe Box). Während es im Energie- und Umweltbereich viele Möglichkeiten gibt, brauchen soziale, sozialwirtschaftliche oder kulturelle Projekte etwas Kreativität, um den inhaltlichen Vorgaben zu entsprechen. Wir beraten Sie gerne zu Ihrer Projektidee!

(1) Innovative Societies

Die erste Priorität („Innovative Societies) bietet relativ viel Interpretationsspielraum. Hier können sich erstens Projekte bewerben, die die wirtschaftliche und gesellschaftliche Resilienz der Ostseeregion stärken („Resilient Economies and Communities“). Außerdem sucht das Programm Projekte, die sich versuchen, öffentliche Verwaltungen besser zu gestalten („Responsive Public Services“).

(2) Water-Smart Societies

Im Bereich „Water-Smart Societies“ bündelt das neue Programm alle Projekte rund um Binnen- und Meeresgewässer, einschließlich der sogenannten „Blue Economy“.

(3) Climate-neutral Societies

Die dritte Priorität, „Climate-neutral societies”, richtet sich an Projekte aus den Bereichen Circular Economy, Energiewende und Mobilität.

(4) Cooperation Governance

Die vierte Priorität, „Cooperation Governance“, ist zum jetzigen Zeitpunkt für die meisten Partner (noch) nicht relevant. In erster Linie richtet sich diese Priorität an die Policy-Area-Koordinatoren der EU-Strategie für den Ostseeraum (EUSBSR). Außerdem werden Vernetzungsprojekte gefördert (sogenannte „Platform Projects“).

Welche administrativen Vereinfachungen gibt es im neuen Programm? Was ist komplizierter geworden?

Zu den drei wichtigsten administrativen Vereinfachungen gehören sicherlich die Folgenden. Erstens müssen Projektpartner unter bestimmten Bedingungen nicht mehr alle sechs Monate ihren  Partnerbericht zertifizieren lassen. Zweitens wird vermehrt mit Pauschalsummen („Flatrates“) gearbeitet. Dies betrifft zum Beispiel die Reisekosten, aber auch bei den Personalkosten gibt es Vereinfachungen. Drittens gibt es neuerdings eine einheitliche Förderquote für alle Programmländer: 80% (Ausnahme: 50% für Norwegen, Russland und Belarus noch unklar). Aufwändiger erscheinen hingegen die neuen Regelungen zu State-Aid – also zu staatlicher Beihilfe. Außerdem kommt es zukünftig schneller und einfacher zu einem „de-commitment of funds“, also zur teilweisen Zurücknahme von genehmigten Projektbudgets, wenn die Partner weniger ausgeben als geplant. Daher müssen Lead Partner noch deutlich stärker auf ein stringentes Finanzmanagement und Monitoring achten.

Welche Neuigkeiten muss ich im Projektdesign beachten?

Das neue Programm (Interreg Ostsee 2021-2027) kommt im Vergleich zum alten Programm (2014-2020) mit entscheidenden Neuerungen für alle Menschen, die Projekte entwickeln. Standard-Projekte werden neuerdings „core projects“ genannt. Gewünscht sind Projekte, die neue Lösungen für gemeinsame Herausforderungen im Ostseeraum bringen. Das neue Ostseeprogramm legt das Augenmerk deutlich stärker als bisher auf praktische Lösungen, die einen Mehrwehrt über die Partnerschaft hinaus haben. Diese Veränderung spiegelt sich auch in der Projektstruktur wider. Neuerdings müssen alle Projekte in drei zeitlich-inhaltliche Phasen eingeteilt sein: (1) Vorbereitung einer Lösung, (2) Pilotierung und Evaluierung, (3) Verankerung der neuen Lösung in den Zielgruppen des Projekts, über die Partnerschaft hinaus. Diese neue Struktur macht sich auch in den Arbeitspaketen bemerkbar, wo Projekte nur noch wenig eigenen Spielraum haben. Eine weitere Neuerung sind sogenannte „small projects“, die gerade für Newcomer interessant sein dürften. Mit kleineren Budgets (max. 500.000€) und kleineren Partnerschaften zielen diese Projekte vor allem auf Netzwerkbildung.

Interreg Ostsee 2021-2027: Wann geht es los?

Der erste Call wurde am 8. Februar 2022 veröffentlicht. Die Deadline für den ersten Call für „core projects“ ist der 26. April, für „small projects“ der 30. März 2022. Bewilligte Projekte werden wahrscheinlich im Herbst 2022 ihre Arbeit aufnehmen können.

Sie möchten ein Interreg-Projekt einreichen? Ob Interreg Ostsee 2021-2027 oder andere Programme: Wir unterstützen Sie gerne!

Weitere Informationen

Förderprogramm: Weitere Informationen finden Sie auch auf interreg-baltic.eu und interreg.de.
Leistungen: Unser Angebot für Projektentwicklungen
Referenzen: Unsere bisherigen Projekte im Interreg-Ostseeprogramm

Hybride Konferenzen in EU-Projekten

Das Projekt Creative Ports hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren die Kultur- und Kreativwirtschaft im Ostseeraum internationalisiert. Eineinhalb Jahre davon fanden unter pandemischen Bedingungen statt. Unter diesen Vorzeichen steht auch die Abschlussveranstaltung. Als hybride Konferenz – d.h. online und vor Ort in Stettin (Polen) – wollen wir zeigen, dass auch in Zeiten von Corona spannende und interaktive Events machbar sind. Am 07. September ist es so weit.

Nach zweieinhalb ereignisreichen Jahren neigt sich das Projekt Creative Ports dem Ende zu. Dabei hat das Team Lehrmodule erarbeitet, Internationalisierungstools pilotiert und Empfehlungen zur Unterstützung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der Ostseeregion ausgearbeitet. Wir als REM sind stolz auf die gute Zusammenarbeit und die daraus resultierenden Erfolge des Projektes. 

Hybride Konferenz für Creative Ports

Um die Ergebnisse zu präsentieren und die gute Kooperation der Partnerorganisationen gebührend zu feiern, treffen sich alle Beteiligten zu einem hybriden Abschlussevent – die Einen vor Ort in der Oper im Schloss Stettin und die Anderen wiederum vor ihren Bildschirmen Zuhause oder im Büro. Dabei haben wir – wie schon häufiger in diesem und anderen Projekten – das Event grundlegend mitstrukturiert. Hybride Konferenzen, das haben eineinhalb Jahre Pandemie gezeigt, müssen eingehend vorbereitet werden. Als REM-Team haben wir Erfahrung mit diversen virtuellen und hybriden Projektveranstaltungen, etwa aus MAMBA. Dabei hat sich gezeigt, dass gute Hybridveranstaltungen mehr sind als einfach nur das Aufstellen einer Kamera zum Livestreaming. Um das Hybridmodell für dieses Creative-Ports-Event zum Erfolg zu machen, unterstützt REM bei der reibungslosen Moderation der virtuellen Komponente der Konferenz. Darüber hinaus gehört zu unseren Aufgaben die Entwicklung von Agenda und Storyline sowie das Teilnehmendenmanagement.

Ihre hybride Konferenz? Kontaktieren Sie uns.

Gespannt schauen wir also auf die kommende Veranstaltung und hoffen, dass dort die Weichen für viele weitere spannende Kooperationen im Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft im Ostseeraum gestellt werden können. Suchen Sie Unterstützung für Ihre (hybride) Konferenz oder Projektveranstaltung? Wir bei REM helfen Ihnen gerne bei der Organisation und Planung Ihres Projektevents! Ob rein virtuell, hybrid oder persönlich vor Ort. Kontaktieren Sie uns gerne! 

Weitere Informationen

Creative Ports in unserer Projektdatenbank
Unsere Services für Creative Ports: Projektentwicklung, Projektmanagement, Finanzmangement, Veranstaltungen
Registrieren für die Veranstaltung: Creative Ports Website

Als kleine Initiative von Interreg profitieren?

Als kleine NGO die Kosten für ein halbes oder ganzes Jahr vorfinanzieren? Als informelle Initiative ohne Haushaltsmittel den obligatorischen Eigenanteil stemmen? Im komplizierten Berichtswesen bestehen, und das auch noch in einer fremden Sprache? All das schreckt viele kleinere Initiativen von Förderprogrammen wie Interreg ab – doch das muss nicht sein.

Zur Wahrheit gehört: für kleinere und kleinste Organisationen ist Interreg gewiss kein vollwertiger Ersatz für die Ressourcen von Stiftungen oder die Unterstützung durch örtliche Geldgeber. Trotzdem kann das Programm einen wertvollen Beitrag für die eigene Entwicklung und (internationale) Vernetzung leisten. Wie das geht?
Ein gutes Beispiel ist SEMPRE Accelerators: Im Kern von SEMPRE Accelerators stehen soziale Kleinprojekte, die durch Ko-Kreation von NutzerInnen und sozialen Dienstleistern entwickelt wurden. Hierzu gehört zum Beispiel ein Coffee Shop in Lettland, der als Sozialunternehmen betrieben wird, oder ein Zeitungsprojekt von Geflüchteten in Nordfriesland. SEMPRE Accelerators unterstützt diese Initiativen im Aufbau stabiler Organisationsstrukturen und in der Entwicklung langfristiger finanzieller Perspektiven. Was zunächst einfach klingt, ist tatsächlich eine Herausforderung, an der diese Projekte Schritt für Schritt wachsen – schließlich geht es um Initiativen, die nicht von oben auferlegt wurden, sondern von sozialen Dienstleistern mit Nutzerinnen und Nutzern in gemeinsamer Verantwortung aufgebaut werden.

Formell sind diese Initiativen nicht als Projektpartner beteiligt, sondern werden über das Netzwerk größerer Organisationen vor Ort eingebunden. Das sind etwa Bildungseinrichtungen oder Wohlfahrtsorganisationen aus der Region, mit denen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht – und die als Brücke zwischen dem Förderprogramm und der Initiative vor Ort fungieren. So gibt es zwar keine direkten Zahlungen an die Initiativen, aber durch ihre Partner von Ort profitieren sie indirekt durch Personal, Know-How und einzigartige internationale Vernetzungsmöglichkeiten – so wie die lettische Gruppe aus dem StopOver Coffe Shop im Video oben.

Sie suchen eine individuelle Beratung rund um Fördermittel und Internationalisierung für Ihre Organisation? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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SEMPRE Accelerators in unserer Projektdatenbank
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